C2 · Die Pronomen
Das Pronomen in gehobener Sprache
que me não interrompa, a fazê-lo
Wo das Pronomen in sorgfältiger Schrift steht — und was man davon lesen, aber kaum schreiben muss.
Auf einen Blick
- Merksatz
- Nach a hinten, nach para und sem nach Wahl — und me não liest man, schreibt man selten.
- Form
- para que se não digadamit man es nicht sagt (gehoben)
- Signalwörter
- me não
- se não
- para o
- a fazê-lo
- todos se
- Falle
- Falsch:Começou a o ler em voz alta.Richtig:Começou a lê-lo em voz alta.
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Die Form
| damit man es nicht sagt (gehoben) | para que se não diga |
| dasselbe (Alltag) | para que não se diga |
| um es zu sehen | para o ver, para vê-lo |
| ohne mir etwas zu sagen | sem me dizer nada |
| sie fing an, es zu lesen | começou a lê-lo |
| alle standen auf | todos se levantaram |
Die Regeln im Einzelnen
Die Form dieses ThemasDas Wort, das sie verlangt
Interpolation: não zwischen Pronomen und Verb — gehoben.
Peço-lhe que me não interrompa.Ich bitte Sie, mich nicht zu unterbrechen.
Im Alltag steht não vor dem Pronomen.
Pediu que não o incomodassem.Er bat darum, ihn nicht zu stören.
Nach para, sem und de geht beides, nach a steht das Pronomen hinten.
Liguei para te avisar. / Começou a lê-lo.Ich habe angerufen, um dich zu warnen. / Sie fing an, es zu lesen.
Nach betonten Mengenwörtern als Subjekt steht es in sorgfältiger Schrift vorn.
Todos se levantaram.Alle standen auf.
Beispielsätze
Fê-lo para que se não dissesse o contrário.Er tat es, damit man nicht das Gegenteil behauptete.
Saiu sem me dizer nada.Er ging, ohne mir etwas zu sagen.
Estou a fazê-lo agora mesmo.Ich mache es gerade.
Todos se levantaram quando o juiz entrou.Alle standen auf, als der Richter hereinkam.
Die typisch deutsche Falle
Aufgepasst
Nach para, sem und de darf das Pronomen vor dem Infinitiv stehen, und wer das gelernt hat, überträgt es auf a. Dort geht es nicht: a o ler müsste zu ao ler verschmelzen, und das hieße „beim Lesen“. Nach a steht das Pronomen hinten.
Ausführlich erklärt
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Im Alltag genügen zwei Lagen: hinten im Hauptsatz (diz-se), vorn nach Verneinung, Fragewort, Nebensatzeinleitung und einigen Adverbien (não se diz, que se diz, já se diz). Gehobene und ältere Schrift kennt darüber hinaus einige Stellungen, die man erkennen muss.
Die *Interpolation*: Zwischen das vorangestellte Pronomen und das Verb tritt ein não. Peço-lhe que me não interrompa statt que não me interrompa, para que se não diga statt para que não se diga. Das klingt literarisch oder juristisch und ist im Gespräch selten.
Beim Infinitiv nach einer Präposition sind in Portugal beide Lagen üblich: para o ver und para vê-lo, sem me dizer und sem dizer-me. Nach a steht das Pronomen dagegen hinten, denn a und o würden zu ao verschmelzen: começou a lê-lo, estou a fazê-lo.
Sorgfältige Schrift zieht das Pronomen auch nach einem betonten Mengenwort als Subjekt nach vorn: todos se levantaram, alguém me disse, ambos o sabiam. Im Gespräch hört man hier auch die nachgestellte Form; für den eigenen Text ist die vordere die sichere Wahl.
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