Zum Inhalt springen
EveryLingua
DE
Alle 126 Themen

Alphabet und Aussprache

Alphabet und Aussprache

Zeiten: Gegenwart bis Zukunft

Zeiten und Verlaufsformen

Über die Zukunft sprechen

Modalverben, Passiv, if-Sätze

Modalverben

Das Passiv

Bedingungen und Wünsche

Indirekte Rede

Verbmuster: -ing, to, Phrasal Verbs

Nomen, Pronomen, Adjektive

Nomen, Artikel und Mengen

Pronomen

Adjektive und Adverbien

Präpositionen

Satzbau und Nebensätze

Satzbau

Nebensätze und Satzverbindungen

Stil, Schreiben, Zeichensetzung

Feinheiten für Fortgeschrittene

Schreiben und Zeichensetzung

A1  ·  Alphabet und Aussprache

Die Vokale: kurz, lang, schwach

Vokale

Fünf Vokalbuchstaben, aber viel mehr Vokallaute.

Im Deutschen hat ein Vokalbuchstabe im Kern einen Klang: Ein a ist ein a, ob kurz oder lang. Im Englischen hat jeder der fünf Vokalbuchstaben mindestens zwei ganz verschiedene Klänge, einen kurzen und einen langen — und der lange klingt wie der Name des Buchstabens: das a in name wie A, das i in time wie I, das o in home wie O, das u in use wie U, das e in these wie E.

Welcher Klang gemeint ist, zeigt am häufigsten ein stummes e am Wortende. Man spricht es nicht, aber es macht den Vokal davor lang: hathat ein kurzes ahateein langes; ebenso bit und bite, not und note, cut und cute. Ohne dieses e ist der Vokal meist kurz. Und das kurze u in cup oder bus ist kein deutsches u, sondern klingt fast wie ein kurzes a.

Zwei Vokalbuchstaben nebeneinander stehen oft für einen einzigen langen Laut: ee und ea klingen meist wie ein langes deutsches „i" (see, sea, meet), oo meist wie ein langes „u" (food, moon). Das ist eine Faustregel mit Ausnahmen, aber sie trägt weit.

Dazu kommt der häufigste Laut des Englischen, den kein Buchstabe anzeigt: das Schwa, ein kurzes, schwaches Murmeln wie das e am Ende von „bitte". Fast jede unbetonte Silbe wird dazu, gleich welcher Buchstabe dasteht: das a in about, das o in today, und im Satz die kleinen Wörter a, the, of, to. Wer jede Silbe voll ausspricht, klingt nicht deutlicher, sondern fremd.

Die Form

kurzes a — offener als im Deutschencat, hat, man
langes a — wie der Buchstabe Aname, cake, late
kurzes ebed, pet, ten
langes e — wie der Buchstabe Ehe, these, Pete
kurzes isit, bit, ship
langes i — wie der Buchstabe Itime, bite, like
kurzes ohot, dog, stop
langes o — wie der Buchstabe Ohome, note, hope
kurzes u — fast wie ein kurzes acup, bus, but
langes u — wie der Buchstabe Ucute, use, tube
Schwa — unbetont und schwachabout, today, a, the

Die Regeln im Einzelnen

Die Form dieses Themas

  1. Ein stummes e am Wortende macht den Vokal davor lang.

    a hat — I hate itein Hut — ich hasse es

  2. Ein langer Vokal klingt wie der Name seines Buchstabens.

    I like my bike.Ich mag mein Fahrrad.

  3. ee und ea klingen meist wie ein langes „i".

    We meet by the sea.Wir treffen uns am Meer.

  4. Unbetonte Silben und kleine Wörter werden zum schwachen Schwa.

    a cup of teaeine Tasse Tee

Woran man es erkennt

  • -e
  • ee
  • ea
  • oo
  • a, the, of

Beispielsätze

I like this cake.Ich mag diesen Kuchen.

The cat is on the bed.Die Katze ist auf dem Bett.

We need to leave at nine.Wir müssen um neun los.

Can I have a glass of water?Kann ich ein Glas Wasser haben?

Die typisch deutsche Falle

Aufgepasst

Das stumme e ist kein Schmuck. Wer es beim Schreiben weglässt, schreibt ein anderes Wort: hatist ein Huthateheißt hassen; notheißt nichtnoteist eine Notiz Und beim Lesen gilt dasselbe umgekehrt: Wer name wie das deutsche „Name" ausspricht, mit a und hörbarem e, wird erst beim zweiten Mal verstanden. Das e bleibt stumm, und das a sagt seinen Namen.

Falsch:I hat waiting.
Richtig:I hate waiting.

Ein stummes e am Ende lässt den Vokal seinen Namen sagen.

Jetzt selbst

5 Aufgaben zu diesem Thema. Die Antworten werden im Browser geprüft; nichts davon verlässt dein Gerät.