Englische Grammatik von A bis Z
129 Themen in 16 Bereichen. Jedes hat eine Stufe, eine Erklärung auf Deutsch, Beispielsätze mit Übersetzung, die typische Falle für alle, die Deutsch sprechen, und eigene Übungen.
Als Lernpfad, durchnummeriertAls Karte: die Zeitformen auf einer Zeitleiste
Alphabet und Aussprache
5 Themen · A1Buchstaben, Laute, Betonung: wie Englisch klingt.
Zeiten: Gegenwart bis Zukunft
24 Themen · A1–C1Gegenwart, Vergangenheit, Present Perfect, Verlaufsformen, Zukunft.
Zeiten und Verlaufsformen15
- Simple PresentA1
- Present ProgressiveA1
- Simple Present oder Present Progressive?A2
- Verben ohne VerlaufsformB1
- Simple PastA2
- Past ProgressiveA2
- Present PerfectA2
- Present Perfect ProgressiveB1
- Present Perfect oder Simple Past?B1
- Past PerfectB1
- Past Perfect ProgressiveB2
- Frühere Gewohnheiten: used toB1
- to beA1
- have und have gotA1
- Vergangenheit als HöflichkeitC1
Modalverben, Passiv, if-Sätze
37 Themen · A1–C1Modalverben, Passiv, if-Sätze, indirekte Rede, Verb + -ing oder to, Phrasal Verbs.
Nomen, Pronomen, Adjektive
33 Themen · A1–C2Nomen, Artikel, Mengen, Pronomen, Adjektive, Adverbien, Präpositionen.
Satzbau und Nebensätze
15 Themen · A1–C2Wortstellung, Fragen, Verneinung, Relativsätze, Bindewörter.
Stil, Schreiben, Zeichensetzung
15 Themen · A2–C2Inversion, Cleft-Sätze, Partizipialsätze, Komma, Apostroph, Großschreibung.
Alphabet und Aussprache
Alphabet und Aussprache
5 ThemenEnglisch werde nicht so gesprochen, wie es geschrieben wird — das ist der erste Satz, den man darüber hört, und er stimmt nur halb. Die Schreibung folgt Regeln, es sind nur andere als im Deutschen: Ein Vokalbuchstabe hat zwei Klänge, ein stummes e am Ende schaltet zwischen ihnen um, und manche Buchstaben sind seit Jahrhunderten verstummt. Dieses Kapitel steht am Anfang, weil du jedes weitere Wort besser behältst, wenn du es von Beginn an richtig hörst, aussprichst und buchstabieren kannst.
Zeiten: Gegenwart bis Zukunft
Zeiten und Verlaufsformen
15 ThemenDas Englische hat eine Unterscheidung, die das Deutsche nicht kennt: Zu fast jeder Zeitstufe gibt es zwei Formen. Die eine sagt, dass etwas geschieht; die andere, dass es gerade im Gange ist. Wer diesen Unterschied einmal verstanden hat, hat die halbe englische Grammatik.
Über die Zukunft sprechen
9 ThemenDas Deutsche hat für die Zukunft im Alltag fast nur eine Form — und meistens nicht einmal die: Ich fahre morgen nach Köln steht im Präsens. Das Englische unterscheidet dagegen genau, ob etwas geplant, vorhergesagt, gerade beschlossen oder ohnehin vorgesehen ist. Diese Wahl ist die eigentliche Schwierigkeit, nicht die Formen.
Modalverben, Passiv, if-Sätze
Modalverben
9 ThemenModalverben sagen nicht, was geschieht, sondern wie der Sprecher dazu steht: ob es möglich, nötig, erlaubt, ratsam oder wahrscheinlich ist. Sie haben im Englischen eine Eigenart, die alles Weitere erklärt: Sie sind unvollständig. can hat keine Zukunftsform, must keine Vergangenheit, may keinen Infinitiv. Für die fehlenden Formen springen Ersatzwendungen ein — und die zu kennen ist der eigentliche Stoff.
Das Passiv
6 ThemenDas englische Passiv ist einfacher gebaut als das deutsche — eine Form von to be und der dritte Stamm, mehr ist es nicht. Schwierig sind zwei andere Dinge: wann man es überhaupt benutzt, und die Bauformen, für die das Deutsche gar keine Entsprechung hat.
Bedingungen und Wünsche
7 ThemenDie if-Sätze sind das Gebiet, auf dem Deutschsprachige am zuverlässigsten stolpern — nicht weil sie schwer wären, sondern weil das Deutsche seine Konjunktive anders baut. Drei Grundtypen decken fast alles ab, und der Unterschied zwischen ihnen ist nicht die Zeit, sondern die Frage, für wie wahrscheinlich der Sprecher die Bedingung hält.
Indirekte Rede
6 ThemenDas Englische hat für die indirekte Rede keinen Konjunktiv. Es verschiebt stattdessen die Zeitform um eine Stufe zurück — und ändert alles mit, was vom Standpunkt des Sprechers abhängt: Personen, Orte, Zeitangaben. Für Deutschsprachige ist das ungewohnt, aber es ist eine mechanische Regel und deshalb lernbar.
Verbmuster: -ing, to, Phrasal Verbs
9 ThemenWenn im Englischen zwei Verben aufeinandertreffen, entscheidet das erste, welche Form das zweite bekommt: to do, doing oder die nackte Grundform. Es gibt dafür Faustregeln, aber der ehrliche Befund lautet: Ein großer Teil davon ist Gewohnheit und muss mit dem Verb gelernt werden. Diese Seiten sortieren wenigstens, was zusammengehört.
Nomen, Pronomen, Adjektive
Nomen, Artikel und Mengen
10 ThemenDas Englische hat keine Fälle und keine Geschlechter — an dieser Stelle ist es viel einfacher als das Deutsche. Dafür trifft es eine Unterscheidung, die dem Deutschen fremd ist: zählbar oder nicht. An ihr hängen Artikel, Plural und fast alle Mengenwörter.
Pronomen
9 ThemenEnglische Pronomen sind übersichtlich: keine Fälle außer der Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt, kein Geschlecht bei Sachen, kein Duzen und Siezen. Die Schwierigkeiten liegen woanders — bei den Rückbezüglichen, bei einer Handvoll unbestimmter Pronomen und bei einem einzigen Apostroph.
Adjektive und Adverbien
7 ThemenEnglische Adjektive werden nicht gebeugt: ein Wort, alle Fälle, alle Zahlen. Dafür verlangt das Englische streng, was das Deutsche offenlässt: die Unterscheidung zwischen Adjektiv und Adverb. Er fährt schnell und Er ist schnell benutzen im Deutschen dasselbe Wort, im Englischen zwei.
Präpositionen
7 ThemenPräpositionen sind der Teil der Grammatik, bei dem Regeln am wenigsten helfen. Warum es on Monday heißt, aber in July und at six, lässt sich ordnen, aber kaum begründen. Diese Seiten sortieren deshalb nach Gebrauch: Zeit, Ort, Bewegung — und die festen Verbindungen mit Verben, Adjektiven und Nomen, die man wie Vokabeln lernt.
Satzbau und Nebensätze
Satzbau
9 ThemenDas Deutsche kann Satzteile umstellen, weil die Endungen sagen, wer was tut: Den Hund sieht der Mann. Das Englische hat diese Endungen nicht — dort sagt allein die Stellung, wer Subjekt ist. Deshalb ist die Wortstellung im Englischen keine Stilfrage, sondern Grammatik.
Nebensätze und Satzverbindungen
6 ThemenAb B1 hört Sprechen auf, aus einzelnen Sätzen zu bestehen. Was Sätze verbindet, sind Relativsätze, Zeit- und Bedingungssätze, Begründungen, Folgen und Einschränkungen — und im Englischen entscheidet dabei die Wortart darüber, was folgen darf: nach because ein ganzer Satz, nach because of nur ein Nomen.
Stil, Schreiben, Zeichensetzung
Feinheiten für Fortgeschrittene
8 ThemenAuf C1 und C2 geht es nicht mehr um Richtigkeit, sondern um Wirkung. Die Formen dieses Bereichs sind alle vermeidbar — man kann jeden dieser Sätze auch einfacher sagen. Wer sie nicht kennt, versteht geschriebenes Englisch trotzdem nur zur Hälfte, weil sie dort überall stehen.
Schreiben und Zeichensetzung
7 ThemenDieser Bereich enthält nichts, was das Sprechen betrifft — und alles, woran man beim Lesen einer geschriebenen Nachricht sofort merkt, dass jemand aus dem Deutschen kommt. Kommaregeln, Großschreibung und Zahlenformate sind im Englischen anders, und keine davon ist schwer.