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Die ganze Grammatik

121 Themen in 15 Bereichen. Jedes Thema hat eine Stufe, eine Erklärung auf Deutsch, Beispielsätze mit Übersetzung, den typischen deutschen Fehler und eigene Übungen.

Zeiten

24 Themen · A1–C1

Wann etwas passiert — und ob es noch läuft.

Rund ums Verb

36 Themen · A2–C1

Passiv, Modalverben, Bedingungen: wie der Sprecher zu dem steht, was er sagt.

Wörter und ihre Formen

32 Themen · A1–C2

Nomen, Pronomen, Adjektive, Präpositionen — alles, was sich verändert.

Der Satz

14 Themen · A1–C2

In welcher Reihenfolge die Wörter stehen und wie zwei Sätze zusammenkommen.

Feinschliff und Schreiben

15 Themen · A2–C2

Was den Unterschied macht, wenn die Grammatik schon sitzt.

Zeiten

Zeiten und Verlaufsformen

15 Themen

Das Englische hat eine Unterscheidung, die das Deutsche nicht kennt: Zu fast jeder Zeitstufe gibt es zwei Formen. Die eine sagt, dass etwas geschieht; die andere, dass es gerade im Gange ist. Wer diesen Unterschied einmal verstanden hat, hat die halbe englische Grammatik.

Über die Zukunft sprechen

9 Themen

Das Deutsche hat für die Zukunft im Alltag fast nur eine Form — und meistens nicht einmal die: Ich fahre morgen nach Köln steht im Präsens. Das Englische unterscheidet dagegen genau, ob etwas geplant, vorhergesagt, gerade beschlossen oder ohnehin vorgesehen ist. Diese Wahl ist die eigentliche Schwierigkeit, nicht die Formen.

Rund ums Verb

Modalverben

9 Themen

Modalverben sagen nicht, was geschieht, sondern wie der Sprecher dazu steht: ob es möglich, nötig, erlaubt, ratsam oder wahrscheinlich ist. Sie haben im Englischen eine Eigenart, die alles Weitere erklärt: Sie sind unvollständig. can hat keine Zukunftsform, must keine Vergangenheit, may keinen Infinitiv. Für die fehlenden Formen springen Ersatzwendungen ein — und die zu kennen ist der eigentliche Stoff.

Das Passiv

6 Themen

Das englische Passiv ist einfacher gebaut als das deutsche — eine Form von to be und der dritte Stamm, mehr ist es nicht. Schwierig sind zwei andere Dinge: wann man es überhaupt benutzt, und die Bauformen, für die das Deutsche gar keine Entsprechung hat.

Bedingungen und Wünsche

7 Themen

Die if-Sätze sind das Gebiet, auf dem Deutschsprachige am zuverlässigsten stolpern — nicht weil sie schwer wären, sondern weil das Deutsche seine Konjunktive anders baut. Drei Grundtypen decken fast alles ab, und der Unterschied zwischen ihnen ist nicht die Zeit, sondern die Frage, für wie wahrscheinlich der Sprecher die Bedingung hält.

Indirekte Rede

6 Themen

Das Englische hat für die indirekte Rede keinen Konjunktiv. Es verschiebt stattdessen die Zeitform um eine Stufe zurück — und ändert alles mit, was vom Standpunkt des Sprechers abhängt: Personen, Orte, Zeitangaben. Für Deutschsprachige ist das ungewohnt, aber es ist eine mechanische Regel und deshalb lernbar.

Was nach einem Verb kommt

8 Themen

Wenn im Englischen zwei Verben aufeinandertreffen, entscheidet das erste, welche Form das zweite bekommt: to do, doing oder die nackte Grundform. Es gibt dafür Faustregeln, aber der ehrliche Befund lautet: Ein großer Teil davon ist Gewohnheit und muss mit dem Verb gelernt werden. Diese Seiten sortieren wenigstens, was zusammengehört.

Wörter und ihre Formen

Nomen, Artikel und Mengen

10 Themen

Das Englische hat keine Fälle und keine Geschlechter — an dieser Stelle ist es viel einfacher als das Deutsche. Dafür trifft es eine Unterscheidung, die dem Deutschen fremd ist: zählbar oder nicht. An ihr hängen Artikel, Plural und fast alle Mengenwörter.

Pronomen

8 Themen

Englische Pronomen sind übersichtlich: keine Fälle außer der Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt, kein Geschlecht bei Sachen, kein Duzen und Siezen. Die Schwierigkeiten liegen woanders — bei den Rückbezüglichen, bei einer Handvoll unbestimmter Pronomen und bei einem einzigen Apostroph.

Adjektive und Adverbien

7 Themen

Englische Adjektive werden nicht gebeugt: ein Wort, alle Fälle, alle Zahlen. Dafür verlangt das Englische streng, was das Deutsche offenlässt: die Unterscheidung zwischen Adjektiv und Adverb. Er fährt schnell und Er ist schnell benutzen im Deutschen dasselbe Wort, im Englischen zwei.

Präpositionen

7 Themen

Präpositionen sind der Teil der Grammatik, bei dem Regeln am wenigsten helfen. Warum es on Monday heißt, aber in July und at six, lässt sich ordnen, aber kaum begründen. Diese Seiten sortieren deshalb nach Gebrauch: Zeit, Ort, Bewegung — und die festen Verbindungen mit Verben, Adjektiven und Nomen, die man wie Vokabeln lernt.

Der Satz

Satzbau

8 Themen

Das Deutsche kann Satzteile umstellen, weil die Endungen sagen, wer was tut: Den Hund sieht der Mann. Das Englische hat diese Endungen nicht — dort sagt allein die Stellung, wer Subjekt ist. Deshalb ist die Wortstellung im Englischen keine Stilfrage, sondern Grammatik.

Nebensätze und Satzverbindungen

6 Themen

Ab B1 hört Sprechen auf, aus einzelnen Sätzen zu bestehen. Was Sätze verbindet, sind Relativsätze, Zeit- und Bedingungssätze, Begründungen, Folgen und Einschränkungen — und im Englischen entscheidet dabei die Wortart darüber, was folgen darf: nach because ein ganzer Satz, nach because of nur ein Nomen.

Feinschliff und Schreiben

Feinschliff

8 Themen

Auf C1 und C2 geht es nicht mehr um Richtigkeit, sondern um Wirkung. Die Formen dieses Bereichs sind alle vermeidbar — man kann jeden dieser Sätze auch einfacher sagen. Wer sie nicht kennt, versteht geschriebenes Englisch trotzdem nur zur Hälfte, weil sie dort überall stehen.

Schreiben und Zeichensetzung

7 Themen

Dieser Bereich enthält nichts, was das Sprechen betrifft — und alles, woran man beim Lesen einer geschriebenen Nachricht sofort merkt, dass jemand aus dem Deutschen kommt. Kommaregeln, Großschreibung und Zahlenformate sind im Englischen anders, und keine davon ist schwer.