Zum Inhalt springen
EveryLingua
DE
Alle 126 Themen

Alphabet und Aussprache

Alphabet und Aussprache

Zeiten und Wenn-Sätze

Die Gegenwart

Die Vergangenheit

Die Zukunft

Wenn-Sätze

Verben: Subjonctif, Passiv

Sein, haben und es gibt

Können, müssen, wollen

Bitten und Befehle

Der Subjonctif

Das Passiv

Verb + Grundform: à, de oder nichts

Artikel, Nomen, Pronomen

Die Artikel

Die Nomen

Die Adjektive

Die Pronomen

Präpositionen

Aussprache, Schreibung, Stil

Schrift und Klang

Feinheiten und Stil

Satzbau: Fragen und Nebensätze

Fragen und Verneinung

Sätze verbinden

Indirekte Rede

A1  ·  Alphabet und Aussprache

Konsonanten: ch, j, v, z

Mitlaute

Gleiche Buchstaben, andere Laute — vor allem bei v, z, ch und j.

Einige Buchstaben klingen anders als im Deutschen: v ist ein deutsches „w“ (vin, vous), z ist ein summendes s wie in „Sonne“ und nie ein „ts“ (zéro, douze), ch ist ein „sch“ (chat, chercher), und j ist das weiche „sch“ aus „Garage“ (je, jour). Das h wird nie gesprochen: hôtel klingt „otel“.

c und g hängen vom folgenden Vokal ab. Vor a, o, u sind sie hart — café, gare —, vor e, i, y weich: c wird zu „s“ (merci), g zum weichen „sch“ (âge, girafe). Soll ein c vor a, o, u weich klingen, bekommt es eine Cédille: ça, garçon. Soll ein g vor e oder i hart bleiben, steht ein u dazwischen: guitare.

Drei Gruppen lernt man als Ganzes: gn klingt wie „nj“ (montagne), qu ist ein einfaches „k“ ohne „w“ (qui, quatre), und ill nach einem Vokal klingt meist wie „j“ (fille, travailler; Ausnahmen sind ville und mille). Ein einzelnes s zwischen zwei Vokalen summt (maison), ss ist scharf (poisson). Und das r sitzt hinten im Rachen wie das deutsche Zäpfchen-r, bleibt aber auch am Wortende hörbar: pour, mer.

Die Form

wie ein deutsches „w“v — vin, vous
summendes s, nie „ts“z — zéro, douze
wie „sch“ch — chat, chercher
weiches „sch“ wie in „Garage“j, ge, gi — je, âge
„s“ vor e und i, und mit Cédillece, ci, ç — merci, ça
wie „nj“gn — montagne
nur „k“, ohne „w“qu — qui, quatre
meist wie „j“ill — fille, travailler
nie gesprochenh — hôtel, homme

Die Regeln im Einzelnen

Die Form dieses Themas

  1. v klingt wie ein deutsches w.

    Tu veux du vin ?Willst du Wein?

  2. c und g sind vor e und i weich, vor a, o und u hart.

    merci, café, âge, garedanke, Kaffee, Alter, Bahnhof

  3. gn klingt wie „nj“, qu wie „k“.

    Qui habite à la montagne ?Wer wohnt in den Bergen?

  4. Ein s zwischen zwei Vokalen summt, ss ist scharf.

    une maison, un poissonein Haus, ein Fisch

  5. Das h ist immer stumm.

    l’hôtel, un hommedas Hotel, ein Mann

Woran man es erkennt

  • ch
  • gn
  • qu
  • ç
  • ill

Beispielsätze

Le chat cherche le chien.Die Katze sucht den Hund.

Ma fille travaille à la gare.Meine Tochter arbeitet am Bahnhof.

Il a douze ans et joue de la guitare.Er ist zwölf und spielt Gitarre.

Le garçon mange une glace.Der Junge isst ein Eis.

Die typisch deutsche Falle

Aufgepasst

Ein einzelnes s zwischen zwei Vokalen summt wie das s in „Sonne“; erst ss ist scharf. An diesem Unterschied hängen ganze Wörter: poissonist der Fischpoisondas Gift; dessertist die Nachspeisedésertdie Wüste Wer das Summen nicht hört und nicht spricht, bestellt im Restaurant Gift.

Falsch:Je voudrais du poison, s’il vous plaît.
Richtig:Je voudrais du poisson, s’il vous plaît.

v ist „w“, z ist ein summendes s, ch ist „sch“.

Jetzt selbst

5 Aufgaben zu diesem Thema. Die Antworten werden im Browser geprüft; nichts davon verlässt dein Gerät.