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Der Lernpfad

Alle 87 Grammatikthemen in der Reihenfolge, in der sie sich gegenseitig tragen — durchnummeriert von 1 bis 87.

Dein Stand auf einen Blick

Jedes Blatt ist eine Kategorie: innen die leichten Themen, außen die schweren. Tippe auf ein Blatt, um nur seine Themen zu sehen.

  1. A1Sich vorstellen, fragen, Alltägliches sagen.
  2. Das polnische Alphabet1 · Alphabet und AusspracheZweiunddreißig Buchstaben, neun davon mit Zeichen — und jeder klingt immer gleich.
  3. Zischlaute: sz, cz, rz, ż und ś, ć, ź2 · Alphabet und AusspracheDas Deutsche hat ein „sch“, das Polnische hat zwei — ein hartes und ein weiches.
  4. Weiche Laute: ni, si, ci und ń, ś, ć3 · Alphabet und AusspracheEin weicher Laut wird mit Strich oder mit i geschrieben — der Buchstabe danach entscheidet.
  5. Die Nasale ą und ę4 · Alphabet und AusspracheZwei Vokale, die durch die Nase klingen — und vor manchen Lauten zu „on“ oder „em“ werden.
  6. Die Betonung auf der vorletzten Silbe5 · Alphabet und AusspracheFast jedes Wort ist auf der vorletzten Silbe betont — und der Ton wandert mit, wenn das Wort wächst.
  7. Stimmhaft und stimmlos: chleb klingt wie „chlep“6 · Alphabet und AusspracheAm Wortende wird stimmlos, was stimmhaft geschrieben ist — wie im Deutschen.
  8. Freie Wortstellung, feste Endungen7 · Der einfache SatzSubjekt, Verb, Objekt als Grundreihe — und keine Regel, die das Verb an die zweite Stelle oder ans Ende schickt.
  9. Drei Muster der Gegenwart: czytam, robię, piszę8 · Die GegenwartDie ersten beiden Formen — „ich“ und „du“ — verraten dir, nach welchem Muster ein Verb geht.
  10. Die sieben Fälle im Überblick9 · Die FällePolnisch zeigt den Fall am Ende des Nomens — sieben Fälle statt vier, und kein Artikel.
  11. Personalpronomen: ja, ty, on, ona, ono10 · PronomenMeist weggelassen, denn die Verbendung sagt schon, wer — und im Plural zählt, ob ein Mann dabei ist.
  12. Drei Geschlechter an der Endung erkennen11 · Das NomenKonsonant, -a oder -o: Das Ende des Wortes zeigt dir meist sein Geschlecht.
  13. być: jestem, jesteś, jest12 · Der einfache SatzDas Verb „sein“ in der Gegenwart — und warum nach ihm ein Beruf eine andere Endung bekommt.
  14. Zahlen von null bis tausend: jeden, dwa, pięć13 · Zahlen, Uhrzeit, DatumDie Zahlen bis tausend, warum es jeden, jedna und jedno gibt, und dwa neben dwie.
  15. w, na und do: wo und wohin14 · PräpositionenWo? steht mit w oder na und dem Lokativ, wohin? mit do und dem Genitiv oder mit na und dem Akkusativ.
  16. Die a-Konjugation: czytam, czytasz15 · Die GegenwartDas einfachste Muster: An den Stamm kommen -am, -asz, -a, -amy, -acie, -ają.
  17. Der Akkusativ: kawę, brata, dom16 · Die FälleNur weibliche Wörter und belebte männliche ändern sich — alles andere bleibt, wie es ist.
  18. Die höfliche Anrede: pan, pani, państwo17 · PronomenDas polnische „Sie“ ist ein Nomen — Herr, Frau, Herrschaften — mit dem Verb in der dritten Person.
  19. To jest: „Das ist …“18 · Der einfache SatzMit „to jest“ zeigst du auf etwas und nennst es — und danach bleibt das Nomen, wie es ist.
  20. Die i-Konjugation: robię, robisz19 · Die Gegenwart-ę für „ich“, -isz oder -ysz für „du“ — und vor dem -ę oft ein anderer Laut.
  21. musieć und móc: müssen, können, dürfen20 · Müssen, können, mögenmuszę, mogę und ein Infinitiv — und warum „nie musisz“ nicht „du darfst nicht“ heißt.
  22. Ohne Artikel: dom heißt „ein Haus“ und „das Haus“21 · Das NomenKein „der“, kein „ein“ — was bekannt ist und was neu, zeigt die Wortstellung.
  23. Der Instrumental: z mamą, jestem lekarzem22 · Die FälleMit wem, womit, als was — ein Fall, den das Deutsche nicht hat.
  24. Das Adjektiv passt sich an: nowy, nowa, nowe23 · Adjektive und AdverbienEin Adjektiv übernimmt Geschlecht und Zahl seines Nomens — vor dem Nomen und auch nach „sein“.
  25. Und, aber, oder: i, a, ale, albo24 · Sätze verbindeni verbindet, a stellt gegenüber, ale widerspricht — und vor a und ale steht ein Komma.
  26. Ja-nein-Fragen mit czy25 · Der einfache SatzEin Wort vorn, und aus der Aussage wird eine Frage — umgestellt wird nichts.
  27. Possessivpronomen: mój, twój, jego, jej26 · Pronomenmój, moja, moje richten sich nach dem Besitz; jego, jej, ich bleiben immer gleich.
  28. Die e-Konjugation: piszę, piszesz, pracuję27 · Die Gegenwart-ę für „ich“, -esz für „du“ — und mit -ować → -uję die größte Gruppe von allen.
  29. Der Lokativ: w domu, w Krakowie, o mamie28 · Die FälleDer Fall für „wo?“ und „worüber?“ — immer mit Präposition und oft mit verändertem Stammende.
  30. Fragewörter: kto, co, gdzie, kiedy29 · Der einfache SatzDas Fragewort kommt nach vorn, der Rest bleibt wie in der Aussage.
  31. Die Uhrzeit: o ósmej, wpół do dziewiątej30 · Zahlen, Uhrzeit, DatumFür die Uhrzeit nimmt das Polnische Ordnungszahlen: Jest ósma heißt „es ist acht“, o ósmej „um acht“.
  32. do, z, od, u, bez: Präpositionen mit Genitiv31 · PräpositionenDie häufigsten kleinen Präpositionen verlangen immer den Genitiv — und z hat zwei Bedeutungen.
  33. Der Plural: domy, książki, klucze, okna32 · Das NomenVier Endungen, und der letzte Laut des Wortes sagt dir, welche.
  34. Demonstrativpronomen: ten, ta, to33 · Pronomenten, ta, to zeigen auf etwas und richten sich wie ein Adjektiv nach dem Nomen.
  35. Unregelmäßig: mam, chcę, jem, wiem, mogę34 · Die GegenwartFünf Verben, die du jeden Tag brauchst und einzeln lernst: haben, wollen, essen, wissen, können.
  36. Der Genitiv: dom Piotra, szklanka wody35 · Die FälleWessen, wie viel, woher, wohin: im Polnischen einer der häufigsten Fälle überhaupt.
  37. Verneinung mit nie und nie ma36 · Der einfache SatzEin Wort für „nicht“ und „kein“, das immer vor dem Verb steht — und das sich gern verdoppelt.
  38. A2Über Vergangenes sprechen und Vorhaben äußern.
  39. Gleich gesprochen, anders geschrieben: u/ó, rz/ż, h/ch37 · Alphabet und AusspracheDrei Lautpaare klingen gleich — eine verwandte Form sagt dir, wie man schreibt.
  40. Genitiv nach der Verneinung: nie mam czasu38 · Die FälleWas du mit nie verneinst, rückt vom Akkusativ in den Genitiv.
  41. Die Vergangenheit bilden: czytałem, czytałam39 · Die VergangenheitInfinitiv ohne -ć, dazu -ł- und eine Endung für Person und Geschlecht.
  42. Vorgang oder Ergebnis: robić und zrobić40 · Der AspektUnvollendet erzählt den Vorgang, vollendet das Ergebnis — und beides steckt im Verb selbst.
  43. Die Befehlsform: czytaj, pisz, rób41 · Befehl, Bitte und BedingungAus der Form für „er“ wird die Form für „du“ — dazu -my für „wir“ und -cie für „ihr“.
  44. Pronomen in allen Fällen: mnie, mi, go, niego42 · PronomenKurze Formen ohne Betonung, lange mit Nachdruck, und nach einer Präposition die Formen mit n.
  45. Adjektive in den Fällen: w nowym domu, z dobrą kawą43 · Adjektive und AdverbienWenige Endungen für viele Fälle: -ego, -emu, -ym für maskulin und Neutrum, -ej und -ą für feminin.
  46. Gründe und Folgen: bo, ponieważ, więc, dlatego44 · Sätze verbindenbo und ponieważ nennen den Grund, więc und dlatego die Folge — und das Verb wandert nie ans Ende.
  47. Das Datum: siedemnastego października45 · Zahlen, Uhrzeit, DatumDer Tag ist eine männliche Ordnungszahl, der Monat steht im Genitiv — und „am 17.“ heißt einfach siedemnastego.
  48. Trzeba, można, warto, wolno: man muss, man kann46 · Müssen, können, mögenVier Wörter ohne Person und ohne Endung — sie sagen, was nötig, möglich, lohnend oder erlaubt ist.
  49. Gehen jetzt oder immer wieder: iść und chodzić47 · BewegungsverbenFür „gehen“ hat das Polnische zwei Verben: iść für einen Weg in eine Richtung, chodzić für Wiederholung und Hin und Her.
  50. Männer im Plural: studenci, panowie, Polacy48 · Das NomenSobald ein Mann zur Gruppe gehört, bekommt der Plural eine eigene Form — mit Lautwechsel.
  51. Der Dativ: bratu, mamie, dziecku49 · Die FälleWem? — wie im Deutschen, nur fast nie nach einer Präposition.
  52. Byli oder były: der Plural in der Vergangenheit50 · Die VergangenheitIst ein Mann dabei, heißt es byli — sonst były, auch für Kinder, Tiere und Dinge.
  53. Die Zukunft mit będę: będę czytać, będę czytał51 · Die Zukunftbędę ist „ich werde“: allein für „sein“, mit einem unvollendeten Verb für alles andere.
  54. Zeitangaben: w poniedziałek, za tydzień, dwa dni temu52 · PräpositionenWochentag, Monat, Uhrzeit, Dauer und Abstand — jede Zeitangabe hat ihre Präposition und ihren Fall.
  55. Wie Aspektpaare gebaut sind: pisać – napisać53 · Der AspektMit Vorsilbe, mit anderem Stamm oder als ganz anderes Wort — drei Wege zum Partner.
  56. Höflich bitten: proszę usiąść, niech pan wejdzie54 · Befehl, Bitte und BedingungWen du siezt, bittest du mit proszę und Infinitiv oder mit niech und der dritten Person.
  57. swój: das eigene55 · PronomenGehört etwas dem Subjekt selbst, heißt es swój — für alle Personen.
  58. Steigerung: nowszy, najnowszy, lepszy56 · Adjektive und Adverbien-szy oder -iejszy für „mehr“, naj- davor für „am meisten“ — und ein paar Sonderformen.
  59. Dass und ob: że, czy und Fragewörter im Nebensatz57 · Sätze verbindenże ist „dass“, czy ist „ob“ — vor beiden steht ein Komma, und das Verb bleibt an seinem Platz.
  60. Der Vokativ: Piotrze! Aniu! Panie doktorze!58 · Die FälleWen du ansprichst, rufst du in einer eigenen Form.
  61. Der Fall nach der Zahl: dwa koty, pięć kotów59 · Zahlen, Uhrzeit, DatumNach zwei, drei und vier steht der Nominativ Plural, ab fünf der Genitiv Plural — und das Verb steht dann im Singular.
  62. Lubię oder podoba mi się: mögen und gefallen60 · Müssen, können, mögenLubić für das, was du magst; podobać się für das, was dir gefällt — wie im Deutschen mit Dativ.
  63. Fahren jetzt oder regelmäßig: jechać und jeździć61 · BewegungsverbenMit Bus, Auto, Zug oder Fahrrad brauchst du jechać für eine Fahrt und jeździć für Gewohnheit und Können.
  64. Belebt oder unbelebt: mam brata, mam dom62 · Das NomenEin maskulines Nomen, das lebt, bekommt im Akkusativ eine Endung — eines, das nicht lebt, bleibt, wie es ist.
  65. Czytałam oder przeczytałam: der Aspekt63 · Die VergangenheitUnvollendet erzählt, womit du beschäftigt warst, vollendet, was dabei herauskam.
  66. Zwei Zukunftsformen: będę robić und zrobię64 · Der AspektUnvollendet mit będę, vollendet ohne — und nie beides zusammen.
  67. Der Konditional: chciałbym, mogłabyś65 · Befehl, Bitte und BedingungVergangenheitsform plus by — für Wünsche, höfliche Bitten und alles, was nur vorgestellt ist.
  68. Das Reflexivpronomen się66 · PronomenEin Wort für mich, dich, sich, uns und euch — und mehr Verben damit als im Deutschen.
  69. Adverbien: dobrze, szybko, ładnie67 · Adjektive und AdverbienWie etwas geschieht, sagt nicht das Adjektiv, sondern eine eigene Form auf -o oder -e.
  70. Wenn ist nicht gleich wenn: kiedy, gdy, jeśli, jeżeli68 · Sätze verbindenkiedy und gdy sagen, wann etwas geschieht, jeśli und jeżeli, unter welcher Bedingung — das deutsche „wenn“ meint beides.
  71. Die Fälle im Plural: -om, -ami, -ach69 · Die FälleDrei Endungen gelten für alle Geschlechter — der Plural ist leichter als der Singular.
  72. B1Zusammenhänge erklären, begründen, berichten.
  73. Was jemand gesagt hat: indirekte Rede mit że, czy, żeby70 · Sätze verbindenDas Polnische hat keinen Konjunktiv für die indirekte Rede: Die Zeit des Satzes bleibt, nur Personen und Pronomen wechseln.
  74. Zahlen für Männergruppen: dwaj, dwóch, pięciu71 · Zahlen, Uhrzeit, DatumFür Gruppen mit Männern haben die Zahlen eigene Formen: dwaj koledzy oder dwóch kolegów, pięciu studentów.
  75. Gdyby: Bedingungen, die nicht wirklich sind72 · Befehl, Bitte und BedingungGdyby mit Endung, dazu die Form auf -ł — und im Hauptsatz der Konditional.
  76. Vorsilben an iść und jechać: ankommen, weggehen73 · BewegungsverbenEine Vorsilbe gibt dem Weg eine Richtung — przyjść, wyjść, wejść — und macht das Verb vollendet.
  77. Der Genitiv Plural: pięć kotów, dużo książek74 · Die FälleDie Form mit den meisten Endungen — und eine davon ist gar keine.
  78. Verkleinerungsformen: domek, kawka, okienko75 · FeinschliffMit -ek, -ka und -ko machst du Dinge klein, lieb oder höflich — viel öfter als mit „-chen“ im Deutschen.
  79. Gdzieś był? Die bewegliche Personalendung76 · Die VergangenheitDie Endung -em, -eś, -śmy, -ście darf vom Verb an ein Wort weiter vorn wandern.
  80. nad, pod, przed, za, między: Ort oder Richtung77 · PräpositionenWo etwas ist, steht im Instrumental, wohin es geht, im Akkusativ — wie Dativ und Akkusativ im Deutschen.
  81. Den Aspekt wählen: Signale im Satz78 · Der AspektWörter wie „codziennie“ und „w końcu“, Befehle, Verneinung und Fragen zeigen dir, welcher Aspekt passt.
  82. Powinien: was du solltest79 · Müssen, können, mögenEin Wort, das aussieht wie ein Adjektiv, sich beugt wie die Vergangenheit und „sollte“ heißt.
  83. Relativsätze mit który80 · Pronomenktóry richtet sich im Geschlecht nach dem Bezugswort und im Fall nach seiner Rolle im Nebensatz.
  84. Partizipien und Passiv: czytający, czytając, napisany81 · Sätze verbindenDrei Partizipien: -ący wie ein Adjektiv, -ąc für „während“, -ny und -ty für das Passiv mit być und zostać.
  85. Sammelzahlen: dwoje dzieci, oboje82 · Zahlen, Uhrzeit, Datumdwoje, troje und czworo zählen Kinder, Paare aus Mann und Frau und Wörter, die es nur im Plural gibt.
  86. Żeby: Wünsche, Bitten und Ziele83 · Befehl, Bitte und BedingungNach „wollen, dass“ und für „damit“ steht żeby mit der Form auf -ł — oder bei gleicher Person mit dem Infinitiv.
  87. Drei Verben für einen Weg: iść, chodzić, pójść84 · Bewegungsverbenpójść und pojechać sind die vollendeten Partner: Wer poszedł, ist losgegangen und noch nicht zurück.
  88. Welcher Fall nach welchem Verb85 · Die FälleViele Verben verlangen einen festen Fall — und einige häufige einen anderen als im Deutschen.
  89. Kleine Wörter mit Wirkung: już, jeszcze, chyba, przecież86 · Feinschliffjuż und jeszcze, chyba und przecież, dopiero und tylko — kleine Wörter, die zeigen, was du erwartest oder vermutest.
  90. Aus dem Verb ein Nomen: czytanie, pisanie, jedzenie87 · Sätze verbindenMit -anie, -enie oder -cie machst du aus einem Verb ein Nomen — wie „das Lesen“ im Deutschen.
Muno reißt vor Freude beide Vorderfüße hochEtappe geschafft.

Am Ziel: die ganze Grammatik

87 Themen, von den ersten Sätzen bis zum Feinschliff.

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