B2HistoireÉtudes2 min
Vier Namen auf dem Titelblatt
Un travail de groupe à l’université : trois personnes travaillent, une non — et la question est de savoir quoi faire.
Une histoire sur l’équité dans le travail de groupe. Observe les connecteurs qui construisent une argumentation : zwar … aber, trotzdem, stattdessen, je … desto.
Für ein Seminar über das Leben in Städten sollten Amira, Jonas, Sophie und David gemeinsam eine Arbeit von dreißig Seiten schreiben. Die Note zählte für alle gleich. Beim ersten Treffen teilten sie die Kapitel unter sich, legten die Termine fest und gründeten eine Gruppe für Nachrichten.
Nach drei Wochen hatten Amira, Jonas und Sophie ihre Teile zwar noch nicht fertig, aber gut angefangen. Von David kam nichts. Auf Nachrichten antwortete er spät oder gar nicht, und zum zweiten Treffen erschien er nicht.
Sophie war wütend. „Je länger wir warten, desto mehr Arbeit bleibt am Ende an uns hängen“, schrieb sie. „Wir sollten der Dozentin sagen, dass er nichts macht.“ Jonas war unsicher. Er wollte niemanden verraten, ohne zu wissen, was passiert war.
Amira rief David lieber zuerst an. Nach einer langen Pause erzählte er, dass sein Vater schwer krank geworden sei und er jedes Wochenende nach Hause fahre. Es sei ihm peinlich gewesen, es zu sagen, und er habe gehofft, er werde trotzdem alles machen können.
Die Gruppe fand eine Lösung: David übernahm die Bilder und die Liste der Quellen, Arbeiten, die er auch im Zug erledigen konnte. Dafür schrieben die anderen sein Kapitel. Am Ende erklärten sie der Dozentin offen, wer was gemacht hatte. Sie dankte ihnen für die Ehrlichkeit — und die Note war für alle gut.
Amira, Jonas, Sophie und David sollten für ein Seminar zusammen eine Arbeit von dreißig Seiten schreiben. Alle sollten die gleiche Note bekommen. Beim ersten Treffen machten sie einen Plan: Jeder schrieb ein Kapitel.
Nach drei Wochen hatten Amira, Jonas und Sophie gut angefangen. Von David kam nichts. Er antwortete nicht auf Nachrichten, und zum zweiten Treffen kam er nicht.
Sophie war wütend. „Wir müssen es der Dozentin sagen“, schrieb sie. Jonas war nicht sicher. Er wollte zuerst wissen, was passiert war.
Also rief Amira David an. Er erzählte, sein Vater war schwer krank, und er fuhr jedes Wochenende nach Hause. Er hatte nichts gesagt, weil es ihm peinlich war.
Die Gruppe fand eine Lösung: David machte die Bilder und die Liste der Quellen. Das konnte er auch im Zug machen. Die anderen schrieben sein Kapitel. Am Ende sagten sie der Dozentin ehrlich, wer was gemacht hatte. Die Note war für alle gut.
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- niveau mesuré
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La grammaire dans ce texte
Ces formes figurent dans le texte en situation réelle. Avec « Afficher la grammaire », au-dessus du texte, elles sont surlignées.
zwar noch nicht fertig, aber · Je länger wir warten, desto mehr
Les connecteurs en deux parties : zwar … aber concède puis oppose ; Je länger …, desto mehr … relie deux évolutions. Les connecteurs en deux parties : entweder … oder, weder … noch →
krank geworden sei · Es sei ihm peinlich gewesen
Le discours rapporté : dass sein Vater schwer krank geworden sei, Es sei ihm peinlich gewesen. Konjunktiv I : le discours rapporté →
ohne zu wissen
ohne zu + infinitif : ohne zu wissen, was los war. L'infinitif avec ou sans zu →
Les mots à partir de B2 dans ce texte
Pas les mots difficiles en général, mais ceux de ton niveau : les 4 des 140 mots de ce texte sont au niveau B2 ou au-dessus. Le reste, tu le connais en arrivant ici.
der Dozent
l'enseignant, le chargé de cours
B2peinlich
gênant, embarrassant
B2verraten
révéler ; trahir
B2zwar
certes, il est vrai
C1
Les listes de mots de ce texte
Les mots de ce texte figurent dans 25 listes de ce site ; le nombre qui suit indique combien viennent de chaque liste. Après la lecture, ce sont précisément ces mots dont on a eu besoin — et on peut réviser exactement ceux-là.
Questions de compréhension
5 questions sur le texte. À chaque réponse s’affiche la phrase où elle se trouve — une question dont on ne retrouve pas la réponse dans le texte ne vérifie rien.
1. Wie viele Seiten sollte die Arbeit haben?
Lies den ersten Satz.
Achte auf das Wort „Seiten“.
eine Arbeit von dreißig Seiten
2. Was war nach drei Wochen das Problem?
Lies den zweiten Absatz.
Achte auf den Namen David.
Von David kam nichts
3. Warum wollte Jonas nicht sofort zur Dozentin gehen?
Lies den dritten Absatz.
Achte auf das Wort „unsicher“.
ohne zu wissen, was passiert war
4. Warum hatte David nicht gearbeitet?
Amira ruft ihn an.
Achte auf das Wort „Vater“.
dass sein Vater schwer krank geworden sei
5. Welche Aufgaben übernahm David am Ende?
Lies den letzten Absatz.
Achte auf das Verb „übernahm“.
David übernahm die Bilder und die Liste der Quellen